Augenärztepraxis und Augenlaserzentrum am Hofgarten

Prof. Dr. W. Schrems und Dr. E. Glaab-Schrems
Sehschule / Orthoptik Dipl. Orthoptistin Chr. Küspert


Richard-Wagner-Str. 51, 95444 Bayreuth, Tel. 0921/53132, E-Mail: info@dres-schrems.de



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Woche des Sehens – Frühvorsorge rettet Augenlicht

Schon als Säugling zum Augenarzt/zur Orthoptistin

 

In den ersten Lebenstagen eines Neugeborenen sind Augenbewegungen eher unkoordiniert. Gelegentlich ist ein geringes Auswärtsschielen zu beobachten. Dieses zunächst normale kindliche Schielen darf nur über die ersten vier Lebensmonate andauern. Danach sollten die Augen parallel stehen.

In ca. 5% der Fälle findet diese Entwicklung jedoch nicht statt. Die Folge ist meist ein Einwärtsschielen, das zunächst nur zeitweise auftritt, dann aber ständig zu beobachten ist.

Die daraus entstehenden Folgen wie z.B. Sehschwäche des schielenden Auges können bei rechtzeitiger Diagnose behandelt werden. Falls die Sehschwäche erst bei Einschulung festgestellt wird, sind die Chancen, eine Sehschärfenverbesserung zu erreichen, extrem schlecht.

Augenärzte und Orthoptistinnen empfehlen, innerhalb der ersten sechs Lebensmonate eine augenärztlich–orthoptische Vorsorgeuntersuchung vornehmen zu lassen.

Die Diagnostik des frühkindlichen Schielsyndroms wird meist von Orthoptistinnen durchgeführt. Dazu gehören sowohl die Untersuchung der Schielform als auch die Feststellung einer möglichen Fehlsichtigkeit, also Weit- oder Kurzsichtigkeit und/oder Hornhautverkrümmung.

Mit neuen Hightechverfahren wie zum Beispiel mit Hightech Autorefraktion LUCY von plusoptiX (S08) sind Refraktionsfehler (Sehfehler) zu messen.

Der Amblyopie Screener plusoptiX S08 erkennt zuverlässig Fehlsichtigkeiten bei Kindern ab dem 4. Lebensmonat. Als Meßverfahren wird die binokulare Videoskiaskopie eingesetzt. Bei diesem Meßverfahren wird die Netzhaut aus einem Meter Entfernung mit infrarotem Licht beleuchtet und das reflektierte Licht von einer Videokamera aufgezeichnet. Ein Computerprogramm wertet die Bilder in Echtzeit aus und zeigt die Ergebnisse auf dem Monitor an.

 

Die Vorzüge des Systems sind:

  • Binokulare Messung:
    Beide Augen werden simultan (gleichzeitig) gemessen und Anisometropien (Augendifferenzen) zuverlässig erkannt.

  • Berührungslose Messung:
    Die Messung erfolgt aus einem Meter Entfernung, der Säugling sitzt ganz entspannt auf dem Schoß eines Elternteils oder im Kinderwagen.


    Dipl.Orthoptistin Christiane Küspert bei der Untersuchung

    Anschließend erfolgt die weitere Untersuchung durch den Augenarzt, wobei es hier vor allem um den Ausschluss krankhafter organischer Veränderungen am Auge geht.

    Ein zeitweiliges Schielen ist bis zum vierten Lebensmonat noch normal, danach jedoch unbedingt behandlungsbedürftig.

    Bei familiärer Vorbelastung – wenn Eltern und/oder Geschwister schielen oder stark fehlsichtig sind – stellen Sie Ihr Kind vorsichtshalber zwischen dem 4. und 12. Lebensmonat vor.

    Die Diagnose und Therapie muss deshalb so früh stattfinden, weil die Sehentwicklung der Augen mit ca. 6 Jahren abgeschlossen ist.

     

    Tipps für Eltern:

    Schielen ist kein Schönheitsfehler, es muss behandelt werden.

  • Es gilt der Grundsatz: Je jünger das Kind ist, je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten!

    Achten Sie bei Ihrem Kind auf diese Anzeichen:

  • Stolpern, Anstoßen, Vorbeigreifen
  • Zwinkern, Kneifen, Blinzeln
  • Unlust bei Naharbeit wie Lesen, Malen, Schreiben, Basteln
  • Kopf-und Augenschmerzen, Doppeltsehen, Kopfzwangshaltung, Augenzittern
  • Gehen Sie bei Auffälligkeiten sofort mit Ihrem Kind zum Augenarzt mit orthoptischer Einrichtung ("Sehschule").

     

  • Streitbeilegungsverfahren/Information nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG): Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes teilzunehmen..